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Verborgene Schätze in Jerusalem

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 Der Mamilla-Teich

Am Ende des Unabhängigkeitsparks nahe des hier gelegenen antiken Friedhofes für angesehene Moslems befindet sich der Mamilla-Teich, der die meisten Monate des Jahres leer ist. Die Regenfälle des Winters füllen diesen herodianischen Wasserspeicher – der angeblich von Pontius Pilatus angelegt wurde – der das Wasser entlang eines 750m langen Aquäduktes durch die Jahrhunderte und bis zum Unabhängigkeitskrieg 1948 in die Altstadt leitete.

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Vogelobservatorium

Am Ende des Unabhängigkeitsparks nahe des hier gelegenen antiken Friedhofes für angesehene Moslems befindet sich der Mamilla-Teich, der die meisten Monate des Jahres leer ist. Die Regenfälle des Winters füllen diesen herodianischen Wasserspeicher – der angeblich von Pontius Pilatus angelegt wurde – der das Wasser entlang eines 750m langen Aquäduktes durch die Jahrhunderte und bis zum Unabhängigkeitskrieg 1948 in die Altstadt leitete. Direkt danach versuchte die Jerusalemer Stadtverwaltung erfolglos, den Teich mithilfe eines Dieselgenerators mit der Jerusalemer Wasserversorgung zu verbinden und überzog den Teich mit Zement.

 

Dies ist auch der Schauplatz für das Massaker an einer großen Anzahl Christen im Jahre 614, welches auf die persische Eroberung von Jerusalem von den Byzantinern folgte. Die späten Ottomanen sahen das Wachsen der Altstadtmauern und den Beginn eines Wirtschaftsraumes, der sich zwischen dem Jaffa-Tor und dem Mamilla-Teich erstreckte, der später als Mamilla-Viertel bezeichnet wurde – der heutige Standort des Mamilla-Alrov Viertels.

 

Mit den ersten Regenfällen erwacht der Teich zum Leben, in dem sich eine Menge Krabben verschiedener Art, Frösche, Insekten und ein komplettes Ökosystem tummeln. Während des Frühlings wird er zu einem Zufluchtsort für Zugvögel in der Stadt.

 

Mamilla-Teich
Unabhängigkeitspark
King George St. und Agron St.


Vogelbeobachtung

 

Vor seiner Einrichtung als Vogelobservatorium diente das Jerusalemer Vogelobservatorium am nördlichen Rand des Sacher-Parks (wo es an den Wohl Rosengarten grenzt) als städtische Müllhalde und wurde schließlich zu einem der ersten Naturschutzgebiete der Stadt. Dann, in den frühen 1990ern, bestimmte die israelische Regierung ein über 4.000 Quadratmeter großes Stück Land als erstes Grundstück für das Zentrum, das die Vogelbeobachtung und andere vogelorientierte Aktivitäten erleichtert, wie das Beringen und andere Umweltaktivitäten für Schulkinder. Das Personal erforscht und überwacht die Vogelpopulationen in der Gegend und unterhält eine umfassende Datenbank. Der aus zwei Gebäuden bestehende Komplex enthält auch ein Besucherzentrum und einen mit Computern ausgestatteten Klassenraum.

 

Jerusalemer, die Bescheid wissen, kommen mit Früchten und anderen Leckereien vorbei, um die vorbeikommenden Vögel zu füttern, aber noch lieber die hier ansässigen Igel. Der benachbarte 75.000 Quadratmeter große Wohl Rosengarten zeigt stolz mehr als 15.000 Rosen aus aller Welt sowie Rasenflächen und einen reflektierenden Teich.


Vogelobservatorium
Government Hill
Offen 24/7
Geführte Touren: Dienstags um 17:00 Uhr
Tel: +972-52-3869488 

Das Rotwild-Tal

 

30 Rotwildtiere sind in diesem Park, der unter dem Givat Mordechai-Viertel und zwischen der Pat-Kreuzung und der Begin-Allee liegt, zuhause und geben dem Park seinen Namen. Ein weiterer Name für den Park lautet Bergfruchttal wegen seiner Vermietung an verschiedene Kibbuzim, die hier früher einmal Obst anbauten.

 

Die überhand nehmende Bebauung begann in den 1980ern mit dem Bau der Begin-Allee, die Jerusalem von Norden nach Süden durchschneidet. Von 2002 bis 2004 spitzte sich der Kampf um Grundstücke zu, als örtliche Einwohner bezüglich der Nutzung der Gegend ihr Mitspracherecht einforderten – zum ersten Mal schlossen sich Umweltschützer und soziale Aktivisten zusammen. Neben dem Problem des vom Aussterben bedrohten Rotwildes (die auch von Hunden und Einwohnern bedroht wurden), entschieden die Behörden untypischerweise, den Entwicklungsplan für einige Zeit zu verschieben. Heute ist diese Gegend immer noch ein städtisches Naturschutzgebiet mit den wilden Rotwildherden als Attraktion für Jung und Alt.


Das Rotwild-Tal


Zwischen Katamon und Malcha
Offen 24/7
Geführte Touren: dienstags um 17:00 Uhr
Tel: +972-52-3869488


Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Jerusalemer Tourismusbehörde abgedruckt.
http://tour.jerusalem.muni.il


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